Freitag, 12. Februar 2010

7 - Transfer Pnom Penh nach Saigon

Samstag 06.02 2009
von Benjamin Maus

Der an diesem Tag anstehende Transfer von Pnom Penh (Kambodscha) nach Saigon/Ho Chi Minh (Vietnam) wurde mit einem klimatisierten Reisebus unternommen.
Die Gruppe konnte leider nur auf 15 dezimiert reisen, da es bei einem Studenten Probleme mit dem Visum gab. Dieser verblieb nach Verabschiedung für einen weiteren Tag im Hotel.
Nach 3 Tagen sollte er in Singapur wieder zu unserer Gruppe stossen.

Nach 45 Minuten Verzögerung konnte die etwa 6 stündige Fahrt beginnen.
Über die Nationalstrasse 5 erreichten wir im "Tram-Chim-National-Feuchtschutzgebiet" den Mekong und mussten mit einer Fähre übergesetzt werden. Am Grenzübergang "Bavet-->Moc Bai" angekommen musste sämtliches Gepäck inklusive der durch Müdigkeit gezeichneten Besatzung den Bus verlassen und wurde nach kurzer Wartezeit vom dortigen Grenzpersonal abgefertigt.

Nachdem der Bus Saigon erreicht hatte, wurde die Gruppe an einem Sammelpunkt abgesetzt und mit Taxis in das Hotel gebracht.

Im "Tan Hoang Ngoc Hotel" eingecheckt wurde schnell klar, das dieses Etablisement ein Highlight der Reise darstellen sollte. Neben Großen und Vorteilhaft geschnittenen Suiten, die teilweise auf mehrere Zimmer aufgeteilt waren und über ein Bad mit Mannschaftsdusche verfügten, konnte in einem Spa & Wellness Bereich, welcher auf der gesamten 2. Etage angesiedelt war, nahezu jegliche Verspannung gelöst werden, die durch die Strapazen der vergangenen Tage entstanden sein mag.

Die Strassen in unmittelbaren Nähe zum Hotel waren durch scheinbar provisorische Freiluftverdrahtungen und ein extrem hohes Aufkommen von Motorrollern geprägt.
Verkehrsregeln schienen für die Lenker eines solchen völlig absolet. Hier galt vielmehr: "Der Grössere/Mutigere/Schnellere hat Vorfahrt". Trotz des augescheinlichen Chaos schien der Verkehr gut zu fliessen. Optimale Ausnutzung von Platz, denn freigewordene Lücken werden sofort durch knatternde und hupende Zwei- und Viertaktbetriebene Zweiräder ausgefüllt.

Am Abend speiste die Gruppe in dem Restaurant "Quan An Ngon", welches bei Touristen und Einheimischen äuserste Beliebtheit geniesst. Hier konnte der vietnamesischen Küche auf Dachterassen unter freiem Himmel der ein oder andere würzige Leckerbissen abgerungen werden.
Das weitläufige Lokal bietet vielen Hungrigen platz, jedoch sind längere Wartezeiten nicht zu vermeiden. Bei unserer Gruppenstärke konnte dies durch eine Reservierung vermieden werden.

Leider hatte die Gruppe noch einen Ausfall zu beklagen, denn eine Studentin musste im Krankenhaus behandelt werden. Bei ihr war eine schmerzhafte Schwellung, durch eine in Thailand laienhaft durchgeführte Fussmassage entstanden.

Mit lokalen und internationalen Getränken wurde der Abend abgerundet und ausgeklungen.

Benjamin Maus

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen