Donnerstag, der 11.2.2010 (Weiberfastnacht)
von Julia Müller
Nach einer komfortablen Nachtfahrt mit dem malaysischen Luxusbus kamen wir (viel zu früh / bzw nach zu wenig Schlaf) in Malaysia – Kuala Lumpur - an. Wie immer wurden wir mit Hilfe eines kleinen Entgeltes bis zum Hotel gefahren! Zu unserem großen Glück konnten wir nicht direkt einchecken und verbrachten, immer noch im Halbschlaf, die freie Zeit mit der Suche nach einem Geldautomaten und einem köstlichen Frühstück bei Mc Donalds! Andere erkundschafteten bereits die nähere Umgebung nach der nächsten Shopping Mall. Nach penetranter Hotel Lobby Besetzung, konnten wir bereits nach ca 3 Stunden, gegen 9:30 Uhr auf unsere Zimmer.
Um 13 Uhr standen wir bereits, top gestylt parat, um unseren Termin bei der Firma Bosch Rexroth wahrzunehmen. Bosch Rexroth in Malaysia montiert Hydraulik Motoren, die vielfältig eingesetzt werden. Hauptsächlich werden diese aber national an Palmölhersteller verkauft. Die einzelnen Teile werden fast ausschließlich aus Deutschland zugekauft und die Montage an sich ist aus Kostengründen ausgesourced – wir empfanden das relativ ungewöhnlich, bei den geringen Lohnkosten... Einen bleibenden Eindruck hat vor allem die sensationelle Gastfreundschaft hinterlassen – zu unserer großen Überraschung wurde uns köstliche Pizza serviert! Original Pizza Hut, da ging für den einen oder anderen ein Traum in Erfüllung, allerdings weniger für den Magen. Nach fast 2 Wochen Gar-Küche, reagieren die Mägen schon mal eher empfindlich auf „normales“ Essen.
Nach einer Sauna-ähnlichen Taxifahrt zurück ins Hotel haben wir uns erstmal schlafen gelegt. Andere haben die Stadt erkundet. Direkt neben dem Hotel war glücklicher Weise ein Starbucks, wo wir uns regelmäßig mit geeistem Kaffee versorgen konnten!
Am Abend ging es dann zusammen zum Essen mit anschließender Zimmerparty bei unseren Jungs. Einen besonderen Anlass gab es auch: Christian hatte Geburtstag! Und da das ausgiebig gefeiert werden musste, sind einige noch in den Beach Club weitergezogen. Dieser ist wohl (haben wir allerdings erst später erfahren) berüchtigt für das malayische Rotlicht geschehen. Die Stimmung war auf jeden Fall super und wir haben einige Stündchen abgedanced :) Erschöpft aber glücklich sind wir dann gegen 4:30 Uhr ins Bett gegangen und haben den anschließenden 2 Stunden Schlaf entgegen gesehen.
Julia Müller
Sonntag, 14. Februar 2010
13 - Die Heimgereisten
... da simmer wieder. Und siehe da, es sieht noch genauso aus, wie vor 14 Tagen. Der Flug war anstrengend und auf so einem Flug kommen einem viele tolle Dinge in den Sinn. Zum Beispiel wurde von Thomas und Michael voller Freude der Plan geschmiedet, bei Ankunft in Köln im "Gaffel Brauhaus" direkt mal ein Kölsch trinken zu gehen.
Danke, danke, liebe Deutsche Bahn, für die Pünktlichkeit und die somit planmäßige Ankunft um 08:20 am Kölner Hbf. Eine Uhrzeit, zu der das Gaffel selbst am Karnevalssonntag noch nicht offen hat! Und somit haben wir uns am Hbf verabschiedet...
Ich freue mich auf weitere Posts von euch vom Traumstrand auf Langkawi, ich hoffe ihr habt eine Unterkunft gefunden und die Busreise dorthin war nicht allzu anstrengend?!?
Wir sehen uns.
Liebe Grüße aus dem 40°C kälteren Kölle.
Melanie Sondermann
12 - Kuala Lumpur 2. Tag
Von Thomas Karwelat
Freitag, den 12. Februar 2010
Gestärkt mit einem leckeren Frühstück in unserem Hotel ging es mit vier Taxen zu unserem letzten Firmenbesuch dieser Südostasienreise, der deutschen Firma Elektrisola ca. 50 km von Kuala Lumpur entfernt. Das Firmenareal liegt abgeschieden mitten im malaysischen Dschungel auf ca. 500 Höhenmetern, da dieses Vorraussetzungen für die Produktion in sauberer Umgebungsluft sind. Dadurch bot sich uns eine beeindruckende Landschaft bei der Anfahrt, sowie die Begrüßung durch eine Affenhorde am Werkseingang.
Nach der Abgabe und der sporadischen Fiebermessung bei jedem Besucher, aufgrund von Schweinegrippefällen in der Umgebung, wurden wir von einer sechsköpfigen deutschen Delegation empfangen. Den Anfang machte eine Präsentation über das Unternehmen: Elektrisola produziert vorwiegend beschichtete Kupferdrähte mit einer Stärke von 0,001-0,5 mm. Diese finden u.a. Verwendung im Automobilbereich für Sitzheizungen, Elektronikbereich bei Köpfhörerkabeln. Das Unternehmen beschäftigt weltweit in acht Werken 2200 Mitarbeiter, davon 1000 MA in Malaysia. Sicherlich nicht selbstverständlich ist die Wahl freizeitbetonter Standorte, wo die MA in firmeneignen Wohnheimen mit Krankenhaus, Kindergarten, etc. versorgt werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir bei diesem lohnenswerten Besuch die Möglichkeit hatten, ein vorbildliches Unternehmen des deutschen Mittelstandes aus nächster Nähe kennengelernt zu haben. Den Abschluss unserer Besichtigung bildete ein gemeinsames Mittagessen und die weitere Gelegenheit sich mit den MA über das Unternehmen und das Leben in Malaysia auszutauschen.
Den Rest des Nachmittages verbrachter jeder individuell mit Kulturprogramm, einkaufen oder der Möglichkeit mangelnden Schlaf nachzuholen.

Um 20 Uhr ging es zum gemeinsamen Abendessen um die Ecke des Hotels, typisch malaysische Küche an Plastikmobiliar auf der Straße. Im Anschluss daran entschlossen wir uns im Kollektiv, die uns angepriesene Bar „Luna“ auf dem Dach des Pacific Regency Hotel, zu besuchen. Dies sollten wir keine Sekunde bereuen, denn der Blick über Pool und Sofalandschaften auf die Skyline von Kuala Lumpur mit den Petrona Towers und dem Fernsehtum wird wohl keiner von uns so schnell wieder vergessen. Ein würdiger Ort für den letzten gemeinsamen Abend dieser bis jetzt unvergesslichen Reise durch Südostasien.



Thomas Karwelat
Freitag, den 12. Februar 2010
Gestärkt mit einem leckeren Frühstück in unserem Hotel ging es mit vier Taxen zu unserem letzten Firmenbesuch dieser Südostasienreise, der deutschen Firma Elektrisola ca. 50 km von Kuala Lumpur entfernt. Das Firmenareal liegt abgeschieden mitten im malaysischen Dschungel auf ca. 500 Höhenmetern, da dieses Vorraussetzungen für die Produktion in sauberer Umgebungsluft sind. Dadurch bot sich uns eine beeindruckende Landschaft bei der Anfahrt, sowie die Begrüßung durch eine Affenhorde am Werkseingang.
Nach der Abgabe und der sporadischen Fiebermessung bei jedem Besucher, aufgrund von Schweinegrippefällen in der Umgebung, wurden wir von einer sechsköpfigen deutschen Delegation empfangen. Den Anfang machte eine Präsentation über das Unternehmen: Elektrisola produziert vorwiegend beschichtete Kupferdrähte mit einer Stärke von 0,001-0,5 mm. Diese finden u.a. Verwendung im Automobilbereich für Sitzheizungen, Elektronikbereich bei Köpfhörerkabeln. Das Unternehmen beschäftigt weltweit in acht Werken 2200 Mitarbeiter, davon 1000 MA in Malaysia. Sicherlich nicht selbstverständlich ist die Wahl freizeitbetonter Standorte, wo die MA in firmeneignen Wohnheimen mit Krankenhaus, Kindergarten, etc. versorgt werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir bei diesem lohnenswerten Besuch die Möglichkeit hatten, ein vorbildliches Unternehmen des deutschen Mittelstandes aus nächster Nähe kennengelernt zu haben. Den Abschluss unserer Besichtigung bildete ein gemeinsames Mittagessen und die weitere Gelegenheit sich mit den MA über das Unternehmen und das Leben in Malaysia auszutauschen.
Den Rest des Nachmittages verbrachter jeder individuell mit Kulturprogramm, einkaufen oder der Möglichkeit mangelnden Schlaf nachzuholen.
Um 20 Uhr ging es zum gemeinsamen Abendessen um die Ecke des Hotels, typisch malaysische Küche an Plastikmobiliar auf der Straße. Im Anschluss daran entschlossen wir uns im Kollektiv, die uns angepriesene Bar „Luna“ auf dem Dach des Pacific Regency Hotel, zu besuchen. Dies sollten wir keine Sekunde bereuen, denn der Blick über Pool und Sofalandschaften auf die Skyline von Kuala Lumpur mit den Petrona Towers und dem Fernsehtum wird wohl keiner von uns so schnell wieder vergessen. Ein würdiger Ort für den letzten gemeinsamen Abend dieser bis jetzt unvergesslichen Reise durch Südostasien.
Thomas Karwelat
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